Die Kraft der Achtsamkeit im Alltag
Herzlich willkommen zu diesem Blog-Beitrag! Wenn Du hier gelandet bist, dann interessierst Du Dich wahrscheinlich für Achtsamkeit – vielleicht, weil sie schon ein Teil deines Lebens ist, vielleicht, weil du neugierig bist, was es damit auf sich hat. Ganz egal, wo Du auf Deiner Reise stehst, ich freue mich, Dich hier begleiten zu dürfen.
Als psychotherapeutisch tätige Achtsamkeitslehrerin liegt es mir am Herzen, Achtsamkeit nicht nur als Technik, sondern als Lebensweise zu vermitteln und ich erlebe täglich, wie wertvoll Achtsamkeit für das Wohlbefinden, die Gesundheit und unsere Stress-Resilienz sein kann. Sie ist wie ein Anker, der uns hilft, auch in stürmischen Zeiten den Halt nicht zu verlieren. Aber was bedeutet es eigentlich, achtsam zu sein, und wie kannst Du Achtsamkeit in Deinem Alltag nutzen?
Was ist Achtsamkeit wirklich?
Achtsamkeit bedeutet, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein – ohne zu bewerten, ohne zu urteilen. Es geht darum, mit einer offenen, freundlichen Haltung wahrzunehmen, was gerade geschieht. Kurz gesagt: Es ist das bewusste Wahrnehmen dessen, was jetzt ist – genau jetzt!
Es klingt so einfach, doch wie oft am Tag sind wir wirklich voll präsent? Wie oft schweifen unsere Gedanken ab – zur Einkaufsliste, zu einem Streit von gestern, zur To-Do-Liste von morgen…. ?
Vielleicht kennst du das: Du trinkst deinen Kaffee und merkst plötzlich, dass er schon leer ist, ohne dass Du ihn richtig wahrgenommen hast. Oder Du gehst spazieren, bist aber gedanklich ganz woanders. Achtsamkeit hilft uns, solche Momente bewusster zu erleben – mit allen Sinnen.
Warum brauchen wir Achtsamkeit?
In einer Welt, die immer schneller wird, ist es leicht, sich in To-Do-Listen, Anforderungen, Terminen und Sorgen zu verlieren. Viele meiner Klient/-innen kommen mit dem Gefühl zu mir, diesem Tempo nicht mehr standhalten zu können, kaum noch Luft zu bekommen. Achtsamkeit schenkt uns genau diesen Atemraum zurück – einen Moment, um innezuhalten und bewusst wahrzunehmen, was gerade wirklich wichtig ist.
Und sie schafft Raum – Raum für Klarheit, Ruhe und Selbstmitgefühl.
Tausende internationale, wissenschaftliche Studien zeigen, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis Stress reduzieren, die emotionale Stabilität verbessern und die Gesundheit positiv beeinflussen kann. Aber Achtsamkeit ist nicht nur ein Werkzeug – sie ist auch eine Haltung, die uns ermöglicht, liebevoller mit uns selbst und anderen umzugehen.
Achtsamkeit ist kein Allheilmittel!
Manchmal höre ich Sätze wie: „Ich meditiere jeden Morgen (oder Abend), warum bin ich trotzdem gestresst?“ Achtsamkeit ist definitiv kein Allheilmittel, auch wenn man oft den Eindruck gewinnen kann bei manchen Artikeln oder Werbeangeboten. Sie ist ein Prozess, der Geduld erfordert. Und es geht nicht darum, Stress vollständig zu eliminieren, sondern vielmehr darum, einen bewussten, gesunden Umgang damit zu lernen.
Drei einfache Wege, Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen
Vielleicht denkst Du gerade: „Das klingt ja toll, aber ich habe keine Zeit für lange Meditationen“ – keine Sorge! Achtsamkeit bedeutet nicht, dass wir stundenlang still sitzen müssen. sie lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren. Hier ein paar Ideen, die Du leicht ausprobieren kannst:
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Achtsames Atmen – kurze Atempause
Halte für einen Moment inne, schließe die Augen und nimm drei tiefe Atemzüge. Spüre, wie die Luft in dich hineinfließt und wieder hinausströmt. Ganz leicht, ganz locker und ohne, dass Du den Atem in eine besondere Körperregion leiten musst. Schon wenige bewusste Atemzüge können Dich ins Hier und Jetzt, zu Deinem Körper, bringen. -
Bewusst essen
Wie oft essen wir nebenbei – vor dem Bildschirm, beim Scrollen durch Social Media oder sogar beim Telefonieren? Nimm Dir für Deine nächste Mahlzeit einen kurzen Moment Zeit, dem ersten Bissen Deines Essens volle Aufmerksamkeit zu schenken. Wie richt es, wie schmeckt es, wie fühlt es sich an? Vielleicht möchtest Du die nächsten Bissen auch bewusst und ohne Ablenkung wahrnehmen? - Mini-Pausen: Halte zwischen Deinen Tätigkeiten immer wieder mal kurz inne. Schau aus dem Fenster, spüre den Kontakt Deiner Füße mit dem Boden oder nimm einfach wahr, wie sich Dein Körper an diesem Tag anfühlt.
Dein Moment für Dich
Vielleicht kannst Du jetzt gleich einen kleinen Moment der Achtsamkeit einbauen? Leg dein Handy weg, schließ die Augen und atme ein paar Mal tief durch. Lass diesen Moment einfach sein – ganz ohne Erwartungen.
Achtsamkeit in der Gruppe erleben
Wenn Du tiefer in die Praxis der Achtsamkeit eintauchen möchtest, lade ich Dich herzlich zu meinen Seminaren ein. Hier schaffen wir gemeinsam einen geschützten Raum, in dem Du die Möglichkeit hast, Achtsamkeit nicht nur zu lernen, sondern wirklich zu erleben. Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon Erfahrungen hast – es gibt immer Neues zu entdecken und es ist eine wundervolle Möglichkeit, Dich mit Dir selbst und anderen auf einer tieferen Ebene zu verbinden.
Ich wünsche dir einen achtsamen Tag und freue mich, von dir zu hören!